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Oi! the greyzone – Warum? Weshalb? Wieso?

Seit langem tragen wir die Idee mit uns herum, Informationen zur Thematik der „Grauzone“ innerhalb der unpolitischen Skinhead-Szene öffentlich zu machen und damit eine breite bzw. längst überfällige Diskussion auszulösen, um ihr weiteres Vordringen zu verhindern. Dieser Blog soll ein erster Schritt sein. Wir wollen ihn in Zukunft mehrsprachig gestalten, da wir mit vielen verschiedenen internationalen ProtagonistInnen der Szene zusammenarbeiten, die exakt die gleichen Probleme vor Ort haben und die Faktenlage endlich öffentlich präsentieren wollen. Wir übersetzen zur Zeit einen fetten Reader zur Entwicklung der Skinhead-Szene im Baskenland und in Spanien. Solltet ihr Material haben (egal über wen und was auch immer), daß ihr uns zur Verfügung stellen könnt: Immer her damit!!!

Ergänzend sei noch erwähnt das dieses Projekt nur die sogenannte Grauzone getrifft, d.h. die Schnittstelle zwischen unpolitscher und rechter bzw. rechtsoffener Skinhead-Szene. Ihr werdet hier keinen Bericht über das letzte NPD-Fest mit Bonehead-Band xy finden, es sei denn wir erspähen vor Ort die ein oder andere Blitzbirne aus der Oi! Ecke bei ihrer „unpolitischen“ Bildung.

Dieses Projekt beschränkt sich also auf die unpolitische Skinheadszene und ihre Verstrickungen.

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Was ist denn eigentlich die Grauzone?!

Während SHARP (Skinheads Against Racial Prejudice) sich seit Mitte der 90er in Deutschland langsam verabschiedete, aufgrund eines Generationswechsels und weil die Problematik mit anwesenden Nazis auf Konzerten und anderen Veranstaltungen zurückging, konnte die diffus-unpolitische Grauzone hingegen in den letzten Jahren zunehmend mehr Terrain innerhalb der nicht-rechten Szene erobern (und damit vor allem auch geschaffene klare antifaschistsiche Werte innerhalb der Szene verklären und verschwinden lassen). Konzerte bei den es früher nur so gerappelt hätte sind beispielhaft für diese neue Form der Toleranz gegenüber rechtsoffenen bis klar rechten KonzertbesucherInnen mit Thorshämmern, über RAC-Glatzen im stylischen 80er Jahre Gewand bis hin zu Thor Steinar tragenden rechten Prolls aus der Hool-Ecke. Alles natürlich vollkommen unpolitisch! Allerdings macht sich unter der Oberfläche der unpolitschen Szene die sogenannte Grauzone weiter schön breit, deren Übergänge von „unpolitisch“ zu „patriotisch“ bis hin zu „nationalistisch“ fließend sind. In dieser Szene gibt es keine klare nachvollziehbare Abgrenzung nach rechts.

Generell lassen sich grob drei Kategorien von rechten Konzerten unterscheiden, deren Grenzen ebenfalls fließend sein können: Weiterlesen