Oi! the greyzone – Warum? Weshalb? Wieso?

Seit langem tragen wir die Idee mit uns herum, Informationen zur Thematik der „Grauzone“ innerhalb der unpolitischen Skinhead-Szene öffentlich zu machen und damit eine breite bzw. längst überfällige Diskussion auszulösen, um ihr weiteres Vordringen zu verhindern. Dieser Blog soll ein erster Schritt sein. Wir wollen ihn in Zukunft mehrsprachig gestalten, da wir mit vielen verschiedenen internationalen ProtagonistInnen der Szene zusammenarbeiten, die exakt die gleichen Probleme vor Ort haben und die Faktenlage endlich öffentlich präsentieren wollen. Wir übersetzen zur Zeit einen fetten Reader zur Entwicklung der Skinhead-Szene im Baskenland und in Spanien. Solltet ihr Material haben (egal über wen und was auch immer), daß ihr uns zur Verfügung stellen könnt: Immer her damit!!!

Ergänzend sei noch erwähnt das dieses Projekt nur die sogenannte Grauzone getrifft, d.h. die Schnittstelle zwischen unpolitscher und rechter bzw. rechtsoffener Skinhead-Szene. Ihr werdet hier keinen Bericht über das letzte NPD-Fest mit Bonehead-Band xy finden, es sei denn wir erspähen vor Ort die ein oder andere Blitzbirne aus der Oi! Ecke bei ihrer „unpolitischen“ Bildung.

Dieses Projekt beschränkt sich also auf die unpolitische Skinheadszene und ihre Verstrickungen.

Beginnen möchten wir mit einer unglaublichen Geschichte aus Leipzig und der Kampagne des ZK Knülle im Politbüro, die uns ihr Material netterweise zur Verfügung gestellt haben und letztlich dadurch den Anstoß gegeben haben unser Projekt etwas flotter als geplant zu verwirklichen. Eine krasse Nummer die dort in Leipzig rund um das Konzert der Grauzonen Kapelle Stomper 98 im Conne Island passiert. Krass deshalb, weil die Leute vom ZK Knülle mehr mit der Antifaszene vor Ort zu kämpfen haben, als mit Stomper 98 und seinen teilweise mehr als rechtsoffenen Fans. Alle Fakten und Briefwechsel sind hier nun online, damit ihr Euch ein klares Bild machen könnt. Wir unterstützen absolut die Forderungen des ZK Knülle: Stomper 98 und Templars haben in alternativen Freiräumen nix verloren und sollten sich endlich mal argumentativ statt relativierend den vorgebrachten Fakten stellen.

Unter https://oithegreyzone.wordpress.com werden wir in Zukunft über die rechtsoffene Grauzone berichten. Auf dieser Blogseite kann neben dem «Roten Hetzpamphlet» auch der wesentliche Teil des Schriftverkehrs von und mit dem Conne Island und Stomper 98 verfolgt werden. Bislang ist das Ganze noch in der Anfangsphase, die genannte Blogseite wird jedoch in den nächsten Tagen technisch besser funktionieren.

Also schaut öfter hier rein – hier geht einiges!!!

Kick stupidity out of the Skinhead Culture – smash the greyzone – brainusers welcome!!!

hier gibts die Hetze in voller Ausführung; Aktion inkls, Reaktion

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9 Antworten zu “Oi! the greyzone – Warum? Weshalb? Wieso?

  1. prinzipiell ein guter vorsatz! aber ihr überspannt den bogen bei weitem. jeder der nicht links genug ist gehört also ab jetzt zur so genannten „grauzone“. klasse, danke! da können wir uns ja ausrechnen wer nach den nazis in die vernichtungslager kommt. die andersdenkenden!
    skinheadszene baskenland – schön und gut. mit sicherheit auch sehr interessant. allerdings sind wir hier nicht im baskenland sondern in deutschland! wir haben andere probleme! in unserer gesellschaft und unserer szene. aber da ja fleißig parolen und ideologien aus italien und spanien importiert werden (denn man hat ja nicht genug feinde. die faschos reichen noch nicht) können wir hier nun endlich auch unsere szene dermaßen spalten7zerstören das wir auch nichts mehr geregelt bekommen. danke, ihr fleißigen kämpfer für das gute! wenn ein skinhead links ist, hab ich kein problem damit. wenn er aber versucht mir seine politische meinung aufzudrücken schon. nur weil ich mich als un/antipolitisch verstehe bedeutet es nicht das ich nicht nachdenke. aber es ist einfacher nicht nach dem warum zu fragen und einfach schubladen zu basteln.
    aber all das gerede ist eh für die katz…

  2. Scheiß Antifas laßt euren Dreck aus der Skinhead Szene raus.Geht und FICKT euch mit den scheiß Nazis.Ihr seid nichts anderes wie die Braunen nur in Rot.Egal ob Kommunismus oder Nationalsozialismus,beites endet in einer Diktatur inder es nur unterdrückung und massen vernichtung gibt.Stalin und Lenin waren nicht besser,das lehrt uns die Geschichte.Bildung ist alles ihr Schwachköpfe.So und noch eins Ich bin Skinhead und ich bin kein Rassist oder Nazi aber ich bin auch nicht Links.Und laßt euch eins gesagt sein,solches Pack wie Rechte und Linke haben in der Szene nichts verloren.Skinheads waren und sind es noch immer,nämlich unpolitisch

  3. Oier noier Froind !!!!

    IHR VERDAMMTES HASSSCHÜRENDES ANTIFA PACK
    habt ihr eigendlich schon alle armhebenden faschos ausgelöscht ??? oder zumindest die an die ihr euch ran traut 😀 ??? oder warum ändert ihr euer Feindbild von Tag zu Tag , Ich wurde vor etwa 10 Jahren 69er und habe damals auch gerne ma mit euch so manches Konzi und Bier geteilt ! inzwichen muss ich mir anhören was für ein Rechtsoffenes Arschloch ich bin weil ich einen KB Sticker auf em kofferraumdeckel hatte (Als Reaktion darauf habe ich mir einen noch Größeren KB Heckscheibenaufkleber drauf geklebt ) danke liebe Antifa schaut echt geiler aus 😉 Und wie ich wohl das beste bespiel bin (Und meine FrOInde) schrumpft eure anhängerschafft um eine masse an unpolitischen skins und punks die sich nich dazu zwingen lassen ne rote flagge zu wedeln und nen steifen Hals zu bekommen weil man mit nach neuen feinden umschauen nich mehr nachkommt 😀 Soviel dazu !!!
    Ich Bin Oi !!! Ich Bin Gegen Faschismus !!!! Von Rechts wie von Links

  4. gemuetlichkeitspunk´s not dead

    Mehr geistige Ergüsse gehen nun wirklich nicht mehr in der Kommentarspalte…
    Bzw. merkt man deutlich wie stark doch die Lesefaulheit verbreitet sein muss, denn anscheinend versucht man sich nicht inhaltlich mit einer Reflexion der Szene auseinanderzusetzen, sondern blubbert irgendwelche Parolen nach, die man zwischen den ganzen Bierrülpsen in der Kneipe aufgeschnappt hatte. „Oier noier Froind“ ist ein wunderbares Sinnbild der „Szene“. Er hat bestimmt schon 1000 Faschos verprügelt und war vor 10 Jahren Skinhead und alles erlebt und sowieso und überhaupt…. blablabla… Solche Leute können sich (wie auch immer) wahrscheinlich nur noch untereinander am Tresen ernst nehmen. Löblich, wenn es Leute gibt, die die „Szene“ nicht aufgegeben haben, doch für mich ist „DeutschPunk“ ein Untoter und „Oi“ sein Mundgeruch. Wenn hier fleißig „Rechts“ und „Links“ über einen Kamm des Faschismus gekehrt wird, dann scheint der Skinhead von heute wohl vor allem sein unpolitisches dahin vegetieren aus der „Bild“- Zeitung zu haben. Aber die Problematik sich über die Fernsehzeitung hinweg mit Theorien zu beschäftigen (z.B. dass Kommunismus nicht wie von „Oizone“ behauptet zwangsläufig in Diktatur endet), ist ja auch nicht wirklich neu.
    Naja, mit solchen Leuten hab ich solange kein Problem, wenn sie sich nach dem Stiefel schnüren in ihre Stammkneipe verziehen und dort ihrem maskulinen Skinheadkult nachgehen und darüber rätseln, wer denn nun schon 10 oder 12 Jahre Skinhead ist und damit den jüngeren etwas erzählen kann.
    Zum Ende noch ein Text der Punk Band „Kaput Krauts“ der es, wie ich finde sehr gut trifft, was der Zeit im „Deutschpunk“ Bereich los ist:
    „gemuetlichkeitspunk´s not dead

    punk ist auf dem kopf und auf der strasse
    und sowieso nicht dead, aber trotzdem nicht alive
    „revolution“ als neverending phrase
    und dagegen sein als zeitvertreib

    „making punk a threat again!“
    tausend mal gehört, tausend mal ist nichts passiert
    daily terror – coverbands
    tausend mal gehoert, und niemals interessiert

    ein haufen kotze in den nacken der gesellschaft
    oder zumindest vor den aldi oder so
    ein haeufchen elend vor dem bahnhof deiner kleinstadt
    eine in selbstmitleid ertraenkte rebellion

    wen soll das ueberhaupt schockieren
    wenn du dich selber doch nur halbherzig kaputt machst?
    wen soll denn das noch provozieren
    wenn selbst der letzte fdp-arsch sich kaputtlacht?
    über dich!

    probier´s mal mit gemuetlichkeit
    probier´s mal mit gemuetlichkeit, mit ruhe und gemuetlichkeit
    mit bierseliger, harmloser, zufriedener kacke“

  5. Nenn mir doch bitte mal ein Komunistiaches Land wo die Menschen als freie Bürger Leben,so ohne Diktatur und mit freien Wahlen wo Demokratie all gegenwärtig ist?Warum wollt ihr immer allen so ein Scheiß aufdrücken?Ich musste mir das ganze programm mein halbes leben lang reinziehen und dafon 10 Jahre in der Schule,Alter erzähl mir nix von friede freude eierkuchen.Mir kommt heut noch die Kotze hoch von dem Scheiß.
    Strammstehen aufen Schulhof mit Pionierhemd und halstuch und Wimpelstange.Nicht zu vergessen die tollen Märsche zum 1.Mai und so ganz TOLL.Meine Oma hat mal zu mir gesagt,das ist ja wie bei der HJ nur halt blau und weis Schrecklich.kannst die ja mal vorstellen wie es einem in so einem staat geht wenn man nicht nach deren pfeife tanzt.
    Aber was reg ich mich so auf,bin ja nur nen kleiner dummer ossi.

  6. gemuetlichkeitspunk´s not dead

    Genau das meinte ich mit dem Kommentar zur fehlenden Theorie. Klar ist der „realexistierende Kommunismus“ gescheitert. Ich persönlich lehne auch Spinner, wie Stalinisten oder auch Maoisten ab! Diese Leute haben zwar unter dem Namen „Kommunismus“ gehandelt, sich aber von der kommunistischen Theorie von Marx weit entfernt.
    Das Bild vom Kommunismus, welches du hier wieder gibst kann ich verstehen, wenn du wirklich solch schlechte Erfahrungen gemacht hast. Aber es gibt auch genügend Theorien und Literatur, die eben einen anderen, unautoritären bzw. libertären Kommunismus vertreten.
    Für mich hat DDR, Sowjetunion, Nordkorea oder auch Kuba nichts mit Kommunismus zu tun, außer das des unter diesem „Label“ läuft.
    Vielleicht sollte man sich wirklich tiefgründiger damit beschäftigen, eh man nur das wieder gibt, was einem in populistischen Forderungen eingebläut wurde, denn nur dann ist man wirklich unabhängig von irgendwelchen Ideologien oder Beeinflussungen und kann sich eine eigene Meinung bilden. Stammtischparolen und populistisches Nachreden ohne wirkliche Reflexion ist nicht ein mal mehr „unpolitisch“ sondern zeugt von der eignen Beschränktheit und den eigenen Unwillen sich mit etwas auseinander zu setzen. Es zeigt viel mehr , dass es bequemer ist mit einem Bier am Stammtisch alles nach zu blabbern was einem vorgesetzt wird.
    Deine „Ossi“ Anekdote ist eigentlich auch überflüssig, da ich auch im Osten aufgewachsen bin. 😉

  7. Eigendlich sitz ich ja lieber mit meinen türkischen freunden in der shischa Bar als in irgend einer spilunke mit Affen,nur mal so am rande erwähnt.Ich blabber auch nix nach sondern das was ich aus eigener erfahrung weiss und erlebt hab.und wie du schon sagtest.in Theorien und Literatur ist der Kommunismus ja ne gute sache nur hats bis jetzt keiner so gemacht und wird auch glaub ich nicht so einfach in dieser kaputten welt funktionieren.
    Es gibt immer einen der es kaputt macht.

  8. Es gibt Leute, die feiern gerne zu Konzerten ohne von PC Bullen beim Plenum ausgewertet zu werden oder gar in diversen Archiven zu landen.

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